Der 3D-Drucker als Retter in der Not

Vor wenigen Wochen suchte der IT-Lehrer den Fachlehrer für Additive Fertigung/3D-Druck an der Louis-Lepoix-Schule, hilfesuchend auf. Ein Führungselement seines Rollladens sei gebrochen und die Wiederbeschaffung leider unmöglich, da solch ein Teil nicht mehr produziert werde. Die fatale Konsequenz: der IT-Lehrer hatte in Folge dessen kein Tageslicht mehr in seinem Raum und fürchtete sich vor der Höhe der nächsten Stromrechnung. Also gingen die Schüler- und Schülerinnen des Berufskollegs mit dem Schwerpunkt Additive Fertigungstechnik auf die Mission, das Ersatzteil mithilfe eines professionellen CAD-Programms zu konstruieren. Gesagt, getan: Das Rollladenteil wurde erfolgreich mit dem 3D-Drucker gedruckt und es funktioniert fast besser als das Original. Auch der IT-Lehrer atmete auf: Er hatte endlich wieder Tageslicht!

Help! I need somebody: Die LLS hilft der Tafel Baden-Baden.

Die SMV, unter der Leitung der Schülersprecherin Cassidy Loos (11TGI), hat vergangene Woche ihre jährliche Hilfsaktion der Louis-Lepoix-Schule durchgeführt. Die Tafelaktion nimmt jedes Jahr einen ganz besonderen Platz in der SMV-Agenda ein, was man an der großen Bereitschaft und regen Schülerbeteiligung zu spenden, feststellen kann.

So sammeln die Schüler- und Schülerinnen zusammen mit dem Lehrpersonal fleißig Konserven, Lebensmittel, Pflegeprodukte oder auch Hygieneartikel, um die örtlichen Tafeln in Baden-Baden mit warmherzigen Spenden zu unterstützen.

Wie jedes Jahr freute sich Herr Hettel über die zahlreichen, vollen Kisten und lobte das zuverlässige soziale Engagement der Schule, die ihre soziale Verantwortung sehr ernst nehme. Auch die SMV zeigte sich begeistert, da durch die gutherzigen Spenden vielen Familien in Notlagen direkt geholfen werden könne. Deshalb sei die Weiterführung der Hilfsaktion, die bereits zum vierten Mal an der Schule stattgefunden hat, auch so wichtig, resümierte die SMV der LLS.

 

In der Louis-Lepoix-Schule weihnachtet es!

Der im September vollzogene Start des Technischen Berufskollegs mit dem Schwerpunkt Additive Fertigungstechnik (3D-Druck) an der Louis-Lepoix-Schule hat bereits sein erstes Projekt gestartet: Das Erstellen von Schokoladenformen. Die Schülerinnen und Schüler sollten die Schokoladentafel am Computer designen und mithilfe des 3D-Druckers ein Modell erstellen. Die einzigen Vorgaben waren das klare Erkennen des Schullogos sowie die Übereinstimmung der Größe mit einer üblichen Schokoladentafel. Dabei schulten die Schülerinnen und Schüler des Berufskollegs nicht nur ihr räumliches Denken, auch das Arbeiten mit dem CAD-Programm wurde erprobt.

Über die Ergebnisse dieser Arbeit konnten sich schließlich auch die Auszubildenden der Konditoren der Louis-Lepoix-Schule freuen, denn die mit dem 3D-Drucker hergestellte Schokoladentafel wurde im nächsten Schritt als Matrize für eine Silikonform genutzt, welche sie nun als Gussform für die Produktion ihrer Leckereien in der Vorweihnachtszeit verwenden. Da schmeckt die Schokolade gleich doppelt so gut!

Die Zukunft ist jetzt: 3D-Druck an der Louis-Lepoix-Schule

Die rasante Entwicklung der 3D-Drucktechnologie in den vergangenen Jahren hat auch die Louis-Lepoix-Schule in Baden-Baden auf den Plan gerufen. Prognosen zufolge wird der 3-Druck jeden Berufszweig in der Zukunft beeinflussen. Ob Gesundheitswesen, Logistik oder Automobilindustrie – für alle Bereiche spielt der 3D-Druck die Zukunftsmusik. Die Louis-Lepoix-Schule arbeitet bereits seit drei Jahren mit dieser Technologie, auch in enger Kooperation mit dem Weltmarktführer für 3D-Drucker STRATASYS. Um der Entwicklung Stand zu halten bietet die Louis-Lepoix-Schule seit September 2018 ein Berufskolleg mit Schwerpunkt „Additive Fertigungsverfahren“ an. Unterstützt durch die tolle Partnerschaft mit den Unternehmen STRATASYS und MAKERBOT hat die LLS mittlerweile sieben 3D-Drucker zur Hand, um die Schüler zu Experten für Additive Fertigung auszubilden.

Mit Blick auf die sich wandelnden Anforderungen des Arbeitsmarkts verspricht der Schwerpunkt 3D-Druck an der Louis-Lepoix-Schule den Erwerb von Kenntnissen aller additiven Fertigungsverfahren. Das 3D-Drucken beschränkt sich nicht nur auf das Drucken von Kunststoffen, sondern auch Materialien wie Metall, Minerale, Porzellan und Multimaterialien werden verarbeitet. Im Fokus der Ausbildung steht weiter das Erstellen von druckfähigen 3D-Daten mittels computergestützten Zeichenprogrammen (CAD), das Reparieren solcher Dateien, bis hin zum Drucken und Nachbearbeiten. Auch das Programmieren und Kalibrieren der Drucksoftware steht auf dem Lehrplan. Wichtig ist es der Schule dabei, reale und praxisnahe Projekte zu realisieren, bei denen die Schüler wertvolle Erfahrungen sammeln können. Aus diesem Grund hat die Louis-Lepoix-Schule auch weitere Kooperationen mit Mittelständischen Unternehmen dieser Branche aus dem regionalen Umkreis geplant.

Auch mit der Hochschule Karlsruhe für Technik und Wirtschaft steht die Louis-Lepoix-Schule eng in Verbindung, um Erfahrungen und Informationen auszutauschen, um stets auf dem neusten Stand zu bleiben, damit praxisnahe Projekte gewährleistet werden können. Prof. Dr. Florian Finsterwalder der Karlsruher Hochschule lobte hierbei das Engagement der Louis-Lepoix-Schule.

Vor allem aber die große Nachfrage wie auch die Begeisterung der Schüler im Umgang mit dieser Technologie bestätigen die LLS in der Entscheidung, den neuen Schwerpunkt an der Schule weiter auszubauen.

 

 

Tag der offenen Tür 02.02.2019

 

Besuch aus Holland 24.10.2018

Die LLs wurde am 24. Oktober 2018 von 18 Lehrern einer holländischen Hotelfach- und Gastronomieschule besucht. Während einer Fortbildungswoche, lernten die Holländischen Lehrkräfte, verschiedene Gastronomie und Hotelbetriebe, sowie Weingüter und Großraummensen in Deutschland kennen. Ziel ihres Besuches an der LLS war es die duale Ausbildung und die Berufe Bäcker, Konditor und Verkäufer kennen zu lernen. Nach einer herzlichen Begrüßung durch unsere Schulleitern Fr. Krellmann übernahm Hr. Schröder die Vorstellung und Erklärung des dualen Schulsystems anhand der Berufe Bäcker, Konditoren und Fachverkäufer. Besonderes Augenmerk lag er auf die Erläuterung des Lernfeld-Prinzips. Exemplarisch stellte Hr. Schröder die Arbeit im Lehrer Team am Unterrichtsbeispiel „Vom Rohstoff zum fertigen Gebäck“ vor. Im Anschluss wurde die schuleigene Backstube, Konditorei und der Verkaufsraum besichtigt. Hr. Drützler, Fachlehrer Konditorei, erklärte die Arbeit der Konditoren anhand von Krokant und Zuckerschaustücken. Fr. Sterzbach, Fachlehrerin Bäckerei, zeigte den Gästen die Backstube. Am Ende des Besuches aßen alle gemeinsam leckere Quiche und unterhielten sich angeregt miteinander. Als kleines Dankeschön überreichte der Holländische Besuch kleine Geschenke. Unsere Schulleitern Fr. Krellmann freute sich nicht nur über die überreichten typischen holländischen Gebäcke und den holländischen Kaffee, sondern auch über Topflappen in den Landesfarben. Der Besuch war ein voller Erfolg, der mit einer Gegeneinladung in Den Haag endete.

Eine Aktion fürs Herz: Die Louis-Lepoix-Schule hilft

IMG-20181017-WA0006In der Woche vom 15.-20.10.2018 fand in Baden-Baden die „Aktionswoche Armut“ statt. Hier organisierten die Wohlfahrtsverbände Caritas, die Diakonie, AWO, der Sozialdienst katholischer Frauen und die DRK ein Projekt, bei dem es darum geht, auf die Hintergründe der Ursachen von Armut aufmerksam zu machen.

Die Louis-Lepoix-Schule ließ es sich nicht nehmen, den „Wohlfühltag“ für Frauen, vom Sozialdienst katholischer Frauen ins Leben gerufen, zu unterstützen. Die Berufsschulklasse der Friseure im 2. Ausbildungsjahr, unter der Leitung von Simone Kuntz, kümmerte sich besonders um bedürftige Frauen, indem sie diese mit Schminke, neuen Frisuren, Kopf- und Gesichtsmassagen und schönen Nägel mit neuem Lack verwöhnten. Die Schüler und Schülerinnen konnten hierbei nicht nur ihre Fähigkeiten praktisch unter Beweis stellen, viele Schüler zeigten sich zudem begeistert, etwas Gutes getan zu haben und den Frauen somit eine kleine Freude bereitet zu haben. Als Dank bekam jeder Einzelne aus der Berufsschulklasse noch ein Zertifikat überreicht, das sie für ihr ehrenamtliches Engagement ehrte. Eine Aktion fürs Herz, die letztendlich alle Beteiligten mit einem guten Gefühl nach Hause entließ.

Baden-Baden und die Louis-Lepoix-Schule liest ein Buch

Die 12. Klassen der Louis-Lepoix-Schule, unter der Leitung von Alexandra Wormsbecher und Sabrina Heyer, nahmen am Donnerstag den 21. Juni an einer besonderen Geschichtsstunde, in der Stadtbibliothek Baden-Baden, teil. Unter dem Motto „Baden-Baden liest ein Buch“ stand die Sophie-Scholl-Biographie „Schluss. Jetzt werde ich etwas tun“ im Zentrum des Geschehens. Anhand einer fesselnden Lesung machte die Autorin Maren Gottschalk die SchülerInnen neugierig und regte dadurch eine tolle Diskussion über Sophie Scholl und ihre damaligen Umstände an.
Zusätzlich lernten die SchülerInnen, wie es Gerhard Durlacher als Zeitzeuge in der NS-Zeit als jüdischer Junge in Baden-Baden erging, denn er berichtete von seinem Buch „Ertrinken“ von seinen persönlichen Erinnerungen, Ängsten und Hoffnungen in der damaligen Zeit.

Gemeinsamer Sport fördert Projekt „Schule ohne Rassismus“

Sport macht Spaß und verbindet – daher organisierte die SMV der Louis-Lepoix-Schule unter Federführung von Verbindungslehrer Patrick Schnöring und Schülersprecher Ann-Christin Hermann und Fabienne Rehm einen sportlichen Wettkampf. Alle Vollzeitklassen hatten die Möglichkeit, sich entweder im Volleyball, Basketball oder Fußball, sportlich zu messen.
Das Ziel der SMV war durch den gemeinsamen Sporttag die Toleranz und den Zusammenhalt der SchülerInnen untereinander zu stärken.
Acht Mannschaften aus SchülerInnen der Bereiche des Technischen Gymnasiums, Berufskollegs, Berufsfachschulen und Vorqualifizierungsjahres Arbeit und Beruf (VAB – O für Schüler ohne Deutschkenntnisse und R in der Regelform) bestritten pro Sportart zunächst eine spannende Gruppenphase, um dann im Halbfinale und Finale die Sieger herauszuspielen.

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So gab es am Ende viele glückliche Sieger: das VABR-2 im Fußball, das Team der 13 TGI beim Basketball und das Team der 11/13. Klasse im Volleyball. Aber auch die Louis-Lepoix-Schule befand sich unter den glücklichen Gewinnern. So überreichten die Landeskoordination des Projekts „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ und der Pate Ronald Spiess der LLS den Titel, eine „Schule ohne Rassismus“ zu sein. Die LLS und SMV der Schule setzt sich bereits mehrere Jahre durch zahlreiche Aktionen dafür ein, jegliche Diskriminierungen zu unterbinden und Werte wie Respekt, Toleranz und Empathie zu fördern. Natürlich sieht sich die Schule in der Pflicht, anhand von weiteren Taten, ihrem neuen Namen alle Ehre zu machen.

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Kunstklassiker auf den Pflastersteinen vor dem Fachmarktzentrum Cité

Am vergangenen Samstag bemalten zehn Schülerinnen des Fachbereichs Bühnenmaler/-plastiker der Louis-Lepoix- Schule zum ersten Mal das Pflaster am Haupteingang des Fachmarktzentrums Cité in Baden-Baden. Aufgrund von Bauarbeiten konnte der gewohnte Ort für das jährliche Pflastermalen, die Fieserbrücke, nicht genutzt werden.
Bei nahezu perfektem Wetter brachten die Schülerinnen ihre Werke zum Thema „Klassiker der Kunst“ auf die Steine. Dabei wurden aus einfachen DinA4-Vorlagen großflächige, imposante Gemälde mit hochwertiger Kreide und Kohle gezeichnet. Darunter waren unter anderen Michelangelos „Die Erschaffung Adams“, Casper David Friedrichs „Der Wanderer über dem Nebelmeer“, Salvador Dalis „Die brennende Giraffe“ und „The Son of Man“ von René Magritte zu sehen.

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Das Ziel dieser Aktion ist es, in der Öffentlichkeit für den Beruf des Bühnenmalers/-plastikers zu werben und die Passanten mit den künstlerischen Fähigkeiten der jungen Auszubildenden zu beeindrucken. Zudem können die Schülerinnen und Schüler aus dem ersten Lehrjahr dadurch ihre Kreativität ausleben und ihre Kunstfertigkeit trainieren.
Trotz des ungewohnten Standorts dieses Jahr waren die betreuenden Fachlehrer, Frau Rugel und Herr Krause, sehr zufrieden mit den Leistungen der Schülerinnen und auch die schaulustigen Fachmarktbesucher kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus.
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