IHKs setzen Zwischenprüfung für Frühjahr 2020 ersatzlos aus – keine Nachholpflicht

Die zuständigen IHK-Gremien haben sich am 16.03.2020 darauf verständigt, die für das Frühjahr 2020 angesetzte Zwischenprüfung ersatzlos entfallen zu lassen. Auf ein nachträgliches Ablegen der Zwischenprüfung wird für die im Frühjahr 2020 betroffenen Prüflinge verzichtet.
Die Zwischenprüfung soll den Azubis wie auch den Ausbildenden in den Betrieben zur Mitte der Berufsausbildung in erster Linie eine Rückmeldung über den Leistungsstand geben. Beide Seiten erhalten damit einen Hinweis wie beispielsweise das Lernen weiter gefördert und Ausbildungsmaßnahmen verbessert werden können.
Anders als bei der Abschlussprüfung ergeben sich aus den Ergebnissen der Zwischenprüfung jedoch keine verbindlichen Folgen für das Bestehen des Berufsabschlusses. Sie fließt als Prüfungsleistung nicht in das Endergebnis der Abschlussnote ein.
Daher wird seitens der IHKs als zuständige Stellen auf ein nachträgliches Ablegen der Zwischenprüfung für die im Frühjahr 2020 betroffenen Prüflinge verzichtet.
Grund für diese Entscheidung ist die objektive Unmöglichkeit, die Zwischenprüfung in der derzeitigen Lage und unter den geltenden, behördlichen Auflagen im Zusammenhang mit der Corona-Krise durchzuführen. Das Aussetzen der Zwischenprüfung gilt ausschließlich für die im Frühjahr 2020 betroffenen Prüflinge.

Die IHK Karlsruhe wird zu betroffenen Auszubildenden und ihren Betrieben zeitnah Kontakt aufnehmen.:

Infoveranstaltung am 29.01.2020, 18:30 Uhr. Alles rund um TG und BK.

Am Mittwoch, den 29.01.2020 um 18:30 Uhr findet an der Louis-Lepoix-Schule der Infoabend für das Technische Gymnasium und das Berufskolleg statt. Im Rahmen verschiedener Vorträge werden dabei die beiden Schularten und ihre Konzeption vorgestellt sowie wichtige Informationen zur Bewerbung erläutert.
Eltern wie Schülern erhalten dabei die Möglichkeit sich über die vielfältigen Profile an der Louis-Lepoix-Schule zu informieren und bei einer zielführenden  Auswahl unterstützen zu lassen.

Vorgestellt werden die Profile Gestaltungs- und Medientechnik sowie Informationstechnik für das Technische Gymnasium, daneben Additive Fertigungstechnik, Kommunikation und Gestaltung sowie 3D-Druck für das Technische Berufskolleg.
Die als Ergänzung zum Tag der offenen Tür angebotene Veranstaltung bietet weiterhin die Möglichkeit gezielt Fragen zu stellen und das individuelle Beratungsangebot der Louis-Lepoix-Schule in vollem Umfang zu nutzen.

Die Louis-Lepoix-Schule lädt alle interessierten SchülerInnen und Eltern herzlich dazu ein vorbeizukommen und die Schule näher kennenzulernen.

Druckreife Forschung

3D-Biodruck zum Anfassen und Ausprobieren: 26 Schülerinnen und Schüler des Technischen Berufskollegs der Louis-Lepoix-Schule in Baden-Baden besuchen am 11. Dezember 2019 das Institut für Makromolekulare Chemie der Universität Freiburg.
Unter der Leitung des Akademischen Rats Dr. Aurélien Forget, bekommen die SchülerInnen und ihre Lehrkräfte wertvolle Einblicke in die Bereiche 3D-Bioprinting und Biomaterialien beim weltweit in der Forschung führenden Institut.
Mit dem Besuch in Freiburg lernen die Schüler innovative 3D-Biodruckmaterialien wie zum Beispiel Hydrogele kennen, die in Zukunft zur Organregenration eingesetzt werden können. Nach einer theoretischen Einführung in Form einer Vorlesung, stellen Mitarbeiter des Instituts den Schülern ihre neuesten Entdeckungen und Anwendungen aus dem Bereich 3D-Bioprinting an verschiedenen Arbeitsstationen im Labor live vor.

Seit September 2018 bietet die Louis-Lepoix-Schule technikbegeisterten Jugendlichen ein Berufskolleg mit dem Schwerpunkt Additive Fertigungsverfahren an, um sie zu Experten in der zukunftsweisenden Drucktechnologie auszubilden. Am Institut in Freiburg arbeitet hochqualifiziertes Personal aus den Ingenieur- und Materialwissenschaften sowie der Biologie mit Hochdruck an der Weiterentwicklung von Methoden und Anwendungsmöglichkeiten im Bereich 3D-Bioprinting. Um diese einzusetzen, braucht es entsprechende Drucktechniker mit qualifizierter Ausbildung an den Universitäten und in der Industrie, die den Anforderungen der sich rasant entwickelnden Drucktechnologie gewachsen sind.
Im Nachbarland Frankreich und in den USA ist der Beruf des 3D-Drucktechnikers schon lange anerkannt und es gibt dort auch eine entsprechende Ausbildung, die den Ansprüchen des interdisziplinären Fachgebiets gerecht wird, das Ingenieurswesen mit Werkstoffkunde und Design-Knowhow verbindet.
Gemeinsames Anliegen des Instituts für Makromolekulare Chemie und der Louis-Lepoix-Schule ist daher eine fundierte Ausbildung in der Additiven Fertigungstechnik, um für ausreichend Nachwuchs zu sorgen. Denn: Prognosen zufolge wird der 3D-Druck in der Zukunft nahezu jeden Berufszweig beeinflussen.

Als erste Schule in Baden-Württemberg mit dem Schwerpunkt Additive Fertigungsverfahren, bereitet die Louis-Lepoix-Schule den Weg für die Entwicklung dieser wichtigen Ausbildung in Deutschland.

Voll eingetütet

Ein großes Versprechen stand nach den letzten Gesprächen zur Instandsetzung des Windrads auf dem Gelände der Louis-Lepoix-Schule im Raum: Die SchülerInnen wollten sich aktiv beteiligen, mit anpacken und etwas bewegen. Ihr Ziel? Das seit 1995 auf dem Gelände der Schule stehende Windrad mit Savoniusrotor (einer Windturbine für Windkraftanlagen) ans Netz zu bringen und damit ein Zeichen für nachhaltige Energiegewinnung zu setzen. Nachdem Schulleitung und MEG (Mittelbadische Energiegenossenschaft) gemeinsam im Vorfeld ihre Unterstützung für das Schülerprojekt zugesagt hatten, waren nun die SchülerInnen an der Reihe.

Und sie haben Wort gehalten. Hochmotiviert fanden sich am Adventswochenende 17 SchülerInnen der Louis-Lepoix-Schule zusammen mit ihrem Lehrer Herrn Dr. Beikert sowie Herrn Gernsbeck, Frau Zehle und Herrn Zwosta von der MEG in der Markthalle des Kaufhauses Wagener in Baden-Baden ein. Klar erkennbar und als Team in grüne T-Shirts mit dem Hashtag #energiewender eingekleidet, waren Elan und Bereitschaft, etwas zu bewegen dabei buchstäblich unübersehbar. Nach der Begrüßung durch den Hausleiter Ansgar Hoferer, selbst engagiert und fachkundig im Umwelt- und Klimaschutz, konnte es direkt losgehen: Um ein starkes Zeichen für nachhaltige Energiegewinnung sowie Umweltschutz zu setzen, welches auch über die Grenzen des Schulischen hinweg sichtbar bleibt und gleichsam die Mittel zur Deckung der Materialkosten einzuwerben, stürzten sich die SchülerInnen in die Arbeit. Schicht für Schicht wurden über den Tag hinweg fleißig Einkäufe abgepackt und eingetütet. Interessante Gespräche mit den Kunden blieben dabei nicht aus, wobei nicht zuletzt die SchülerInnen mit ihrem Fachwissen auftrumpfen konnten, etwa in der grundlegenden Diskussion um Windkraftanlagen und ihrem Nutzen für die Umwelt, so dass das Engagement des Teams nicht nur monetär entlohnt wurde, sondern auch durch einen gewinnbringenden Austausch mit den Einkaufenden.

Großes Lob und interessierte Nachfragen gab es auch während des Besuchs von Franz-Bernhard Wagener, dem Inhaber und Geschäftsführer der Wagener GmbH & Co. KG, so dass am Ende des Tages alle sehr zufrieden und vor allem mit einem ordentlichen Grundstock zur Deckung der Materialkosten in den verdienten Feierabend gehen konnten. Ein großer Meilenstein für das gemeinsame Projekt ist damit erreicht, aber man wird sicher noch von mehr hören…

Handyverbot verboten

Jugendliche hängen nur noch am Handy. Wozu noch Freunde treffen, gemeinsam ausgehen und sich persönlich begegnen, wenn man den kommunikativen Austausch in Whatsapp-Chats oder in sozialen Medien haben kann?
Sogar im Klassenzimmer ist es nur schwer möglich, die SchülerInnen von der permanenten Handynutzung abzuhalten: Immerzu geht der Blick ins Display des neusten Smartphones.
Wer am Freitagmorgen die Tür zu einem der Computerräume der Louis-Lepoix-Schule geöffnet hat, mag sicher unter diesem falschen Eindruck gestanden haben. Doch weit gefehlt.

Tatsächlich sitzen hier SchülerInnen der Jahrgangsstufe 12 des Technischen Gymnasiums in einem Workshop der Mobilen Medienakademie, beschäftigen sich intensiv mit Content Creation, Mobile Reporting und der intelligenten Nutzung von Instagram. Unter Anleitung der beiden Workshopleiter Lennart Glaser und Melanie Schönberger vom Team der Jugendpresse BW, ging es zum einen um die Analyse diverser Social Media Plattformen, aber auch um zielführende Öffentlichkeitsarbeit, etwa am schuleigenen Instagramchannel, aber auch darüber hinaus.
Neben dem theoretischen Teil, rund um redaktionelles Arbeiten und journalistischen Darstellungsformen, wurde vor allem produziert, kreativ gestaltet und geposted: „Der Elan und die Kreativität mit der die Schüler hier dabei sind, haben uns echt beeindruckt“, resümiert Lennart Glaser den Workshop.
Und die Ergebnisse konnten sich wirklich sehen lassen. Besonders gut gelungen waren die im Rahmen einer fiktiven Kampagne zum nachhaltigen Umgang mit Nahrungsmitteln produzierten Videos der Klasse 12TGG, die zweifellos mit aktuellen Instagramproduktionen mithalten können.
Zum Ende des Workshops diskutierten die SchülerInnen noch sehr angeregt über Fakenews und die korrekte Art und Weise der Quellenprüfung. Abseits der kritischen Haltung und Wissbegierigkeit, war die bereits vorhandene Medienkompetenz der SchülerInnen ebenso beeindruckend, wie die Wahl der Beispiele seitens der Workshopleiter.

Wer also der Jugend einen unbedarften Umgang mit Medien unterstellen will, der sollte sich an der Louis-Lepoix-Schule vom Gegenteil überzeugen.

Mondays for future

Beim Thema Klimaschutz ist allen Beteiligten doch eines klar: Es muss gehandelt werden. Und das am besten schnell. Dabei wird oftmals vergessen, dass nachhaltiges Handeln nur dann erfolgsversprechend ist, wenn technisches Know-how, Zusammenarbeit und vor allem Engagement Hand in Hand gehen.

Für diesen Schulterschluss sorgte am Montag die Louis-Lepoix-Schule. Gemeinsam erarbeiteten Vertreter der Stadt, der Mittelbadischen Energiegenossenschaft, der Klimaschutzbeauftragte der Schule und die Schulleitung ein Konzept zur Instandsetzung des Windrads auf dem Schulgelände. Das bereits 20 Jahre alte Windrad ist noch vollständig intakt und wird nun ans Netz gebracht.

Hierbei werden sowohl Lehrkräfte als auch tatkräftige SchülerInnen Hand anlegen, um zusammen ein Zeichen für umweltpolitisches Engagement und Verantwortung zu setzen. Keine leichte Arbeit für die Beteiligten, aber umso größer ist dafür der Ehrgeiz, denn die Instandsetzung soll bis Frühjahr 2020 abgeschlossen sein.

Allein hierfür organisieren die SchülerInnen zusammen mit der MEG eine Fundraising-Aktion, auf die man gespannt sein darf und von der man ganz sicher noch hören wird…

Los geht’s an der Louis-Lepoix-Schule

Auch in diesem Schuljahr freut sich die Louis-Lepoix-Schule wieder, zahlreiche neue SchülerInnen begrüßen zu dürfen.
Zur Einstimmung in das neue Schuljahr ging es schon am Freitag mit allen Vollzeitklassen im Rahmen des Wandertages zum Schloss Hohenbaden. Bei bestem Wetter und frischer Waldluft hatten die SchülerInnen nicht nur die Möglichkeit über die Sommerferien zu plaudern, sondern sich auch untereinander besser kennen zu lernen. Zudem ergab sich dadurch die Gelegenheit, mit den neuen Fach- und KlassenlehrerInnen ins Gespräch zu kommen.
Nach einer erholsamen Pause im Schlosshof mit beeindruckendem Blick auf das Rheintal kehrten die SchülerInnen und Lehrkräfte gut gelaunt und zufrieden wieder zurück zur LLS.

Die Louis-Lepoix-Schule wünscht allen SchülerInnen viel Kraft und Elan für einen erfolgreichen Start in das neue Schuljahr 2019/20.

Louis-Lepoix-Schule und Explain GmbH unterzeichnen Kooperationsvereinbarung

„Wirtschaft macht Schule“ ist eine Initiative der IHK-Karlsruhe, die Unternehmen und Schulen zusammenführt. Die Louis-Lepoix-Schule (LLS) und die Präsentationsagentur Explain GmbH aus Karlsruhe haben eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Bürgermeister Roland Kaiser, Schulleiterin Gabriela Krellmann, der stellvertretende IHK-Hauptgeschäftsführer Alfons Moritz, Explain-Geschäftsführer Jonas Keller sowie SMV-Vertreterin Carmen Schmitt besiegelten die Zusammenarbeit bei einer Feierstunde.

Erfolgsmodell „Wirtschaft macht Schule“

Im Beisein der Jahrgangsstufe I des Technischen Gymnasiums berichtete Krellmann über die gute Zusammenarbeit zwischen dem Unternehmen und der LLS. Nach mehreren gemeinsamen Projekten sei es sehr erfreulich mit dem Vertrag eine langfristige Kooperation sicherzustellen. „Wirtschaft macht Schule“ sei ein echtes Erfolgsmodell für die Schule, die bereits die vierte Kooperation eingeht.

Bürgermeister Kaiser appellierte an die Schüler den theoretischen Vertrag praktisch mit Leben zu füllen und die Chance für einen direkten Austausch zu nutzen. Dem schlossen sich Moritz und Keller an. Darüber hinaus präsentierte die Jahrgangsstufe I ihre Jahresprojekte im Profilfach Gestaltungs- und Medientechnik. Die Schüler entwickelten im Laufe des Schuljahres Bewegungsgeräte für den öffentlichen Raum und stellten die Ergebnisse aus. Abschließend bot ein Stehempfang die Möglichkeit zum Austausch.