Öffnungszeiten Sekretariat während der Sommerferien

vom 30.07. bis einschließlich 12.08. und
vom 31.08. bis 11.09.

montags bis freitags von 9 bis 12 Uhr

Beratung auch in schwierigen Zeiten

Liebe Schülerinnen und Schüler,

 

die Situation durch die Coronapandemie war und ist sehr belastend für alle am Schulleben Beteiligten.

Gerade für euch Schülerinnen und Schüler gibt es nun viele Herausforderungen, die gut und sicher gemeistert werden müssen. Abstand halten von Freunden, Lernen und Unterricht zuhause und digital, Tagesstrukturen einhalten, Prüfungen, Zukunft und vieles mehr.

Bei vielen Problemen des Alltags kann ein Gespräch oder eine Beratung per Telefon weiterhelfen – zum Beispiel:

  • Lern- und Leistungsprobleme
  • Schwierigkeiten im Ausbildungsbetrieb
  • Vermeidung von Ausbildungsabbrüchen
  • Lern- und Leistungsproblemen
  • Prüfungsangst
  • Motivationsschwächen
  • Zeitmanagement
  • Arbeitsorganisation
  • Berufliche Orientierung
  • Schwierigkeiten in der Klasse
  • Mobbing
  • Familiäre Probleme

 

Anne Dieringer, Christian Theurer und Daniel Wunsch

 

Unter folgender Email-Adresse könnt ihr uns erreichen:

beratung@lls-bad.de

 

Vertraulichkeit und Schweigepflicht sind selbstverständlich!

Seite an Seite gegen Corona

Nahezu fünf Wochen sind vergangen, seit die Corona-Pandemie den Alltag gravierend verändert hat. Die Auswirkungen sind überall spürbar und sichtbar: Die Schulen sind noch geschlossen, Geschäfte nur bedingt geöffnet und ein Großteil der Bevölkerung arbeitet vom Homeoffice aus. Dabei fällt die Bilanz über diese ersten Wochen, trotz aller Widerstände, durchaus positiv aus: Viele der anfänglichen Probleme sind nun bewältigt, digitale Strukturen soweit eingerichtet, dass eine Zusammenarbeit möglich ist und im Großen und Ganzen arrangieren sich alle mit den Einschränkungen und dem zeitbedingten Verzicht auf die gewohnten Freiheiten. Gleichzeitig ziehen das sonnige Wetter und die steigenden Temperaturen die ersten Parkbesucher und Spaziergänger ins Freie. Während die einen aber schon Lockerungsmaßnahmen diskutieren und eine neue Normalität suchen, bleibt den anderen keine Zeit vom Flanieren zu träumen: Das Fachpersonal in Kliniken, Pflege- und Altenheimen arbeitet auf Hochtouren, setzt sich täglich einer drohenden Infektion durch das Virus aus und stellt durch ihren unermüdlichen Einsatz die medizinische Versorgung und die allgemeine Gesundheit sicher. Umso wichtiger wird es also, den Forderungen und Bedürfnissen dieser medizinischen Einrichtungen schnell nachzukommen und zu helfen wo es geht, denn trotz der gegenwärtig guten Versorgungslage fehlt es vielerorts an geeigneter Ausstattung, etwa Schutzkleidung oder Masken, gerade Letztere werden dringend benötigt. Und genau hier braucht es Handlungsbereitschaft und vor allem eine kluge Idee. Beides hatte Daniel Müller, Physiklehrer an der Louis-Lepoix-Schule: Schon seit dem Ausbruch der Pandemie druckt er zusammen mit seinem Kollegen Markus Oberle mithilfe der schuleigenen 3D-Drucker Gesichtsmasken, sogenannte Face Shields, um mit diesen die Kliniken im regionalen Umkreis von Baden-Baden zu unterstützen. Die Nachricht verbreitet sich schlagartig in den regionalen und überregionalen Medien, der SWR berichtet und auch das Kultusministerium Baden-Württemberg lobt und würdigt das Engagement in einer ausführlichen Pressemitteilung auf der eigenen Homepage. Zeitgleich melden viele weitere Kliniken im Kreis dringenden Bedarf an. So beispielsweise die Kliniken in Achern und Offenburg, die direkt über 500 solcher Face Shields anfordern. Hinzu kommen lokale Arztpraxen, Seniorenheime, Apotheken und kleine Betriebe. Die Louis-Lepoix-Schule richtet kurzerhand ein eigenes Backoffice ein, nur um die enorme Nachfrage bewältigen zu können, zahlreiche Face Shields werden ausgeliefert, doch alleine ist das kaum möglich. Und genau hier bewährt sich Solidarität, Zusammenarbeit und Expertise: Schnell schaltete sich die Firma Stratasys ein, Weltmarktführer im Bereich FDM-Technology, die mit der Louis-Lepoix-Schule über die gemeinsame Initiative „Kooperation macht Schule“ eng zusammenarbeitet, um Schülerinnen und Schüler im Umgang mit spezieller 3D-Drucktechnologie zu qualifizieren. Hierfür werden zusammen mit Stratasys Projekte im Unterricht Gestaltungs- und Medientechnik im Technischen Gymnasium realisiert, speziell auf additive Drucktechnik ausgelegte Besichtigungen und Schulungen durchgeführt und die Grundlage für einen fortlaufenden Erfahrungsaustausch geschaffen. Aber mehr noch: Das Knowhow und die umfangreichen technischen Möglichkeiten von Stratasys machen es überhaupt möglich, den immensen Bedarf an Face Shields zu decken. Dabei produziert das in Rheinmünster ansässige Unternehmen in großem Umfang die Halterungen der Face Shields und verwendet dafür ULTEM als Material. Dieses ist besonders hitzebeständig und kann damit einer klinischen Desinfektion in den Krankenhäusern standhalten. Die Visiere werden von der Louis-Lepoix-Schule hergestellt und beigesteuert, sind inzwischen optimiert, also größer, ergonomischer und gesichtsumschließend sowie aus PET gefertigt, wodurch eine sehr klare Sicht garantiert wird. Der Zusammenbau erfolgt in der Ortenauklinik Achern, die eigens dafür eine Werkstatt und Näherei eingerichtet hat. Hier werden noch die Polsterungen aus speziell hautverträglichem Material eingearbeitet, bevor die fertigen Face Shields desinfiziert und dann eingesetzt werden können.

So ermöglicht die enge Kooperation und das starke Engagement von Franziska Müller, Personalratsvorsitzende am Ortenauklinikum Achern, Andreas Langfeld, President EMEA bei Stratasys zusammen mit der Louis-Lepoix-Schule die großflächige Versorgung mit Face Shields in Baden-Baden und Umkreis. Wie wichtig Zusammenschlüsse dieser Art sind, um in schwierigen Zeiten adäquat Schutz und Hilfe leisten zu können, wurde am Donnerstag wieder deutlich, als die neuen Face Shields vor dem Klinikum in Achern übergeben werden konnten. Zu sehen sind dabei v.l.n.r.: Franziska Müller (Personalratsvorsitzende), Nicole Massa (Sekretariat), Michael Schrapp (Vorstand Förderverein Ortenau Klinikum), Inge Oberle (Pflegedienstleiterin), Andreas Langfeld (President EMEA Stratasys) und Markus Oberle (Lehrer an der Louis-Lepoix-Schule).
Die Louis-Lepoix-Schule bedankt sich bei allen Beteiligten für die gelungene Zusammenarbeit und wünscht eine gesunde und sichere Zeit.

Hirad Seifert

Einer für alle. Alle für Alle.

Kaum einen Monat ist es her: Daniel Müller, Physiklehrer an der Louis-Lepoix-Schule kommt auf die geniale Idee, mit den hauseigenen 3D-Druckern Gesichtsmasken, sogenannte FaceShields, herzustellen. Schnell sind diverse Vorlagen aus dem Netz gefunden, modifiziert und an die eigenen Vorstellungen angepasst, so dass es mit dem Drucken direkt losgehen kann. Die Nachfrage durch Kliniken, Pflegedienste und Arztpraxen ist so groß, dass die Drucker 24/7 durchlaufen müssen. Prompt finden sich auch Unterstützer, wie zum Beispiel der Kooperationspartner der Schule, die Firma Stratasys, die Kapazitäten und Know-How zur Verfügung stellt und sich mit einer Vielzahl eigener Drucker für die gute Sache einsetzt. Ebenso schnell verbreitet sich die von der Louis-Lepoix-Schule gestartete Aktion über Radio, Fernsehen und Zeitung. Der SWR findet das Projekt so interessant, dass dazu kurzerhand zwei Beiträge für die SWR Landesschau und die Sendung Kaffee oder Tee produziert und gesendet werden. Hierauf muss ein eigenes Backoffice an der Schule eingerichtet werden, damit die unzähligen Anfragen sowie Produktion und Verteilung der FaceShields sichergestellt und koordiniert werden können. Keine einfache Aufgabe, wenn man möglichst viel Abstand halten möchte und fast ausschließlich digital zusammenarbeitet. Gleichzeitig ruft Schulleiterin Frau Krellmann ihre Kolleginnen und Kollegen über die Direktorenvereinigung zum Mitmachen auf. Ein großer Erfolg, denn viele der beruflichen Schulen in Baden-Württemberg reagieren unmittelbar und gehen darauf prompt in die Produktion. Zusätzlich ist die Louis-Lepoix-Schule gemeinsam mit einigen Schulen über das Projekt 3D erleben der Landesregierung BW miteinander vernetzt, können sich über die Plattform schnell untereinander austauschen und haben das nötige Know-How im Umgang mit 3D-Druck.

Auch das Kultusministerium reagiert und veröffentlicht einen umfangreichen Artikel zur Aktion auf seiner Homepage, mit detaillierten Informationen sowie einem Interview mit der Schulleiterin Frau Krellmann.

Lobende Worte für die Aktion gibt es auch seitens der Kultusministerin Susanne Eisenmann: „Solche Geschichten zeigen, wie groß der Zusammenhalt in der Gesellschaft ist und was unsere Lehrerinnen und Lehrer dazu beitragen.“

Artikel auf der Homepage des Kultusministeriums:
https://km-bw.de/,Lde/Startseite/Service/2020+04+14+_3D-erleben_-Schulen+stellen+Gesichtsschilder+gegen+Corona-Virus+her/?LISTPAGE=131491

Interview mit Schulleiterin Frau Krellmann:
https://km-bw.de/,Lde/Startseite/Service/2020+04+14+3+Fragen+3+Antworten+3D-Druck/?LISTPAGE=131491

Twitter:
https://twitter.com/KM_BW/status/1249981369809276929

Youtube:
https://youtu.be/7OTCE4WByOc

Bauanleitung Gesichtsschild

IHKs setzen Zwischenprüfung für Frühjahr 2020 ersatzlos aus – keine Nachholpflicht

Die zuständigen IHK-Gremien haben sich am 16.03.2020 darauf verständigt, die für das Frühjahr 2020 angesetzte Zwischenprüfung ersatzlos entfallen zu lassen. Auf ein nachträgliches Ablegen der Zwischenprüfung wird für die im Frühjahr 2020 betroffenen Prüflinge verzichtet.
Die Zwischenprüfung soll den Azubis wie auch den Ausbildenden in den Betrieben zur Mitte der Berufsausbildung in erster Linie eine Rückmeldung über den Leistungsstand geben. Beide Seiten erhalten damit einen Hinweis wie beispielsweise das Lernen weiter gefördert und Ausbildungsmaßnahmen verbessert werden können.
Anders als bei der Abschlussprüfung ergeben sich aus den Ergebnissen der Zwischenprüfung jedoch keine verbindlichen Folgen für das Bestehen des Berufsabschlusses. Sie fließt als Prüfungsleistung nicht in das Endergebnis der Abschlussnote ein.
Daher wird seitens der IHKs als zuständige Stellen auf ein nachträgliches Ablegen der Zwischenprüfung für die im Frühjahr 2020 betroffenen Prüflinge verzichtet.
Grund für diese Entscheidung ist die objektive Unmöglichkeit, die Zwischenprüfung in der derzeitigen Lage und unter den geltenden, behördlichen Auflagen im Zusammenhang mit der Corona-Krise durchzuführen. Das Aussetzen der Zwischenprüfung gilt ausschließlich für die im Frühjahr 2020 betroffenen Prüflinge.

Die IHK Karlsruhe wird zu betroffenen Auszubildenden und ihren Betrieben zeitnah Kontakt aufnehmen.:

Infoveranstaltung am 29.01.2020, 18:30 Uhr. Alles rund um TG und BK.

Am Mittwoch, den 29.01.2020 um 18:30 Uhr findet an der Louis-Lepoix-Schule der Infoabend für das Technische Gymnasium und das Berufskolleg statt. Im Rahmen verschiedener Vorträge werden dabei die beiden Schularten und ihre Konzeption vorgestellt sowie wichtige Informationen zur Bewerbung erläutert.
Eltern wie Schülern erhalten dabei die Möglichkeit sich über die vielfältigen Profile an der Louis-Lepoix-Schule zu informieren und bei einer zielführenden  Auswahl unterstützen zu lassen.

Vorgestellt werden die Profile Gestaltungs- und Medientechnik sowie Informationstechnik für das Technische Gymnasium, daneben Additive Fertigungstechnik, Kommunikation und Gestaltung sowie 3D-Druck für das Technische Berufskolleg.
Die als Ergänzung zum Tag der offenen Tür angebotene Veranstaltung bietet weiterhin die Möglichkeit gezielt Fragen zu stellen und das individuelle Beratungsangebot der Louis-Lepoix-Schule in vollem Umfang zu nutzen.

Die Louis-Lepoix-Schule lädt alle interessierten SchülerInnen und Eltern herzlich dazu ein vorbeizukommen und die Schule näher kennenzulernen.

Druckreife Forschung

3D-Biodruck zum Anfassen und Ausprobieren: 26 Schülerinnen und Schüler des Technischen Berufskollegs der Louis-Lepoix-Schule in Baden-Baden besuchen am 11. Dezember 2019 das Institut für Makromolekulare Chemie der Universität Freiburg.
Unter der Leitung des Akademischen Rats Dr. Aurélien Forget, bekommen die SchülerInnen und ihre Lehrkräfte wertvolle Einblicke in die Bereiche 3D-Bioprinting und Biomaterialien beim weltweit in der Forschung führenden Institut.
Mit dem Besuch in Freiburg lernen die Schüler innovative 3D-Biodruckmaterialien wie zum Beispiel Hydrogele kennen, die in Zukunft zur Organregenration eingesetzt werden können. Nach einer theoretischen Einführung in Form einer Vorlesung, stellen Mitarbeiter des Instituts den Schülern ihre neuesten Entdeckungen und Anwendungen aus dem Bereich 3D-Bioprinting an verschiedenen Arbeitsstationen im Labor live vor.

Seit September 2018 bietet die Louis-Lepoix-Schule technikbegeisterten Jugendlichen ein Berufskolleg mit dem Schwerpunkt Additive Fertigungsverfahren an, um sie zu Experten in der zukunftsweisenden Drucktechnologie auszubilden. Am Institut in Freiburg arbeitet hochqualifiziertes Personal aus den Ingenieur- und Materialwissenschaften sowie der Biologie mit Hochdruck an der Weiterentwicklung von Methoden und Anwendungsmöglichkeiten im Bereich 3D-Bioprinting. Um diese einzusetzen, braucht es entsprechende Drucktechniker mit qualifizierter Ausbildung an den Universitäten und in der Industrie, die den Anforderungen der sich rasant entwickelnden Drucktechnologie gewachsen sind.
Im Nachbarland Frankreich und in den USA ist der Beruf des 3D-Drucktechnikers schon lange anerkannt und es gibt dort auch eine entsprechende Ausbildung, die den Ansprüchen des interdisziplinären Fachgebiets gerecht wird, das Ingenieurswesen mit Werkstoffkunde und Design-Knowhow verbindet.
Gemeinsames Anliegen des Instituts für Makromolekulare Chemie und der Louis-Lepoix-Schule ist daher eine fundierte Ausbildung in der Additiven Fertigungstechnik, um für ausreichend Nachwuchs zu sorgen. Denn: Prognosen zufolge wird der 3D-Druck in der Zukunft nahezu jeden Berufszweig beeinflussen.

Als erste Schule in Baden-Württemberg mit dem Schwerpunkt Additive Fertigungsverfahren, bereitet die Louis-Lepoix-Schule den Weg für die Entwicklung dieser wichtigen Ausbildung in Deutschland.